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Die Rolle der Frau in modernen Filmen
Beitrag: #1
vom - Die Rolle der Frau in modernen Filmen
Huhu ^o^

Ich versuch einfach mal den Bereich etwas zu beleben und zwar mit seiner sehr provokanten Diskussion über die ich mir schon länger gedanken mache und zwar sieht es so aus, dass immer mehr "typische Männeraufgaben" an Frauen fallen um so Filme auch attraktiv für Frauen zu machen. Klingt erstmal chauvinistisch, ist es wahrscheinlich auch, aber lasst es mich erstmal an einem Beispiel erklären:

Ganz besonders ist mir dies nämlich im Film StarWars 7 und ich muss sagen, dass es mir doch eine starke Überwindung gekostet hat diesen "Frevel" zu übersehen. Es wurden nämlich an mehreren Stellen weibliche Sturmtruppen gezeigt, darunter sogar eine Frau in einer Führungsposition, dazu auch noch gleich einb kurzes Zitat:

Regisseur J.J. Abrams schrieb:Die Schauspielerin Amybeth Hargreaves soll für den längst überfälligen feministischen Lichtgeschwindigkeitsschub in der “Star Wars”-Galaxis sorgen.


Gegenüber der BBC

Wie man sieht ging es hier nur darum Frauen zu zeigen.... Die neue Hauptfigur ist ja schon Weiblich, hier auch durchaus zurecht, warum also noch Sturmtruppen weiblich machen?

Mein Problem an dieser Stelle ist einfach, dass es total unpassend ist. Ich beschäftige mich quasi seit meiner Geburt mit StarWars und das Imperium (oder die hieraus entstandene erste Ordnung) ist im Schnitt Konservativer als das deutsche Nazireich. Es gab in der ganzen Geschichte des Imperiums und der vormals so genannten Imperialen Restwelten (Das erweitere Universum) gerade einmal eine weibliche Person, die es im Imperium auf einen Posten gebracht hat (Admiralin Natasi Daala) und selbst sie wurde von den meisten Führern der imperialen Restwelten nicht anerkannt und mehr als Kanonenfutter behandelt. Was auch dazu führte, dass sie Jahrelang im Exil verschwunden war.

Jetzt plötzlich kommt also eine Captain Phasma mit einem, ganzen Haufen weiblicher Sturmtruppler im Gepäck um weas zu zeigen? Das auf kosten der Zuschauerquoten Unsinn geschrieben wird?

Auf Seiten der Republik und der Jedi (auch auf Seiten der Sith) kann es durchaus weibliche Charaktere geben, da sehe ich absolut kein Problem, aber in diesem Fall ist es absolut unpassend....

Ein weiteres wohl bekanntes Beispiel ist hier wohl Ghostbusters 2016.... Ja wir verteilen alle Rollen einfach mal so wie sie normal Geschlechtlich nicht passen o,o Der Film mag Gut sein, trotzdem ist das irgendwie ein innerliches Stechen für die Leute, die mit Peter und Co., groß geworden sind... Neue Schauspieler für die alten Rollen wäre sicher auch voll in Ordnung gegangen... Aber 4 Weiber in nem alten Chinarestaurant, die jetzt meinen Geisterjäger zu sein? Bitte... Und dann noch eine männliche Janine...

Ich sag ja nicht, dass auch Frauen Geister jagen können, sich in Ectoschleim baden und dreckig machen dürfen. (Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist)

Jetzt gehen wir mal ein Stückchen zurück und gucken uns "Starbuck" an. Wem dieser Name nichts sagt, es ist ein Charakter aus BattleStar Galactica... Im Orginal ein Mann im Remake plötzlich nach einer OP weiblich.... Auch hier wurde wieder gefuscht um die "Feministen" nicht zu verägern. Aus dem Draufgänger Stabucks wurde ein weiblicher Charakter, der sich in der männlichen Welt dses Weltraummiliutärs angepasst hat... Hätte Katee Sackhoff diese Rolle nicht so grandios gespielt wäre es sicher auch ein gefunden fressen für mich....

Was ich hauptsächlich sagen will istm dass in immer mehr Filmen Frauen reingefuscht werden nur um nicht als chauvinistisch zu gelten.... Was eben manchmal dazu führt, dass es absolut unpassend wirkt.... Katee war übrigens so passend, dass ich da nichts auszusetzen habe....

Der Höhepunkt dses ganzen ist wohl der Marvelcharakter Thor, auch wenn er bisher nur in den Comics weiblich ist so wird dennoch von Regisseur Joss Whedon schon überlegt dies auch in den Filmen zu machen.... Thor... eine Figur die an den nordischen Gott des Donners angelehnt ist, ein starker Mann mit einem fetten Hammer.... Und in Zukunft eine Frau, die dann beim Kämpfen noch erklären kann wie man Tischdeckchen bügelt? Mal ganz im Ernst dies wäre noch viel unpassender als in StarWars.....

Wo soll das hinführen? Ein weibliches A-Team oder Indiane Jane? Was machen wir Männer eigentlich wenn unsere Helden komplett durch rosa Spitzenkleidcchen ersetzt wurden? Dürfen wir uns auch diskrimiert fühlen, dass die Emazipatzion bisher komplett auf unsere Kosten ging und unser Peter jetzt ihre Abby ist? o,o'''

Ich versteh einfach denn Sinn dahinter nicht, ich weiß nur eines in Zukunft werden wahrscheinlich noch mehr Filme durch unpassende Geschlechtsumwandlungen zerstört, genau wie SW7 und GB2016....

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Beitrag: #2
vom - RE: Die Rolle der Frau in modernen Filmen
Ohh ein interessantes Thema zu dem Ich sicher viel zu sagen hätte ^o^ aber Ich will Mich nur auf das Beispiel Thor stürzen...

Wenn Du die Comics gelesen (oder Mir zugehört) hättest,wüsstest Du das Thor nicht zur Frau gemacht wurde,nein Er ist immer noch ein Mann und hat schlicht und ergreifend nur das Recht verlohren Mjolnir zuführen (Und ist auch nicht mehr der Donnergott),und eine Frau (wer es ist sag Ich an dieser stelle nicht) ist nun würdig den Hammer zuführen.Natürlich passiert dies alles nur (ob nun Thor oder Star Wars) um diese Medien Frauen schmackhaft(er) zumachen...in wiefern Frauen sich in dieser Männer dominierten Welten zurecht finden bzw. behaupten können ist ungewiss.

Was die weiblichen Sturmtruppen angeht...Ich könnte Mich jetzt auch beschweren das Lieutenant Uhura im neuen Star Trek nicht mehr nur den Telefondienst macht oder als (damalige) Skandal-Liebschaft von Kirk dient,sondern sich nun auf den viel menschlicheren Spock stürzt (Und auch mehr Charktertiefe bekommen hat)...aber hey Trekkiies sind es eh gewöhnt das die Gesellschaft sich wandelt und alle ob Mann,Frau oder sonst was die gleichen Reche / Chancen haben...
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.10.2016, 15:54 von Twilightdragon. )
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Goronen machen Snu-Snu...fragt nicht warum ist so oO

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Beitrag: #3
vom - RE: Die Rolle der Frau in modernen Filmen
Schönes Thema!

Vorne weg. Ich stimme dir teilweise zu. In manchen Bereichen ist die "Einschleusung" starker Frauen schon recht gezwungen und passt nicht so sehr, wie sich die Produzenten oder Regiesseure sich das wohl gehofft haben.

Nun bin ich im großen Universum von STAR WARS nicht so bewandert wie du. Und ich gebe auch gerne zu, dass mir neben Phasma gar nicht aufgefallen ist, dass noch mehr weibliche Truppler vorkamen. Nun darf man nicht vergessen, dass bereits eine große weibliche Anhängerschaft in den Bereich Fan und Nerd bishin zu Freak in den letzten Jahren, wenn nicht im letzten Jahrzehnt oder zwei hinzugekommen ist. Es geht also nicht nur um den Versuch weibliche Fans hinzuzugewinnen, sondern sicherlich auch, die weiblichen Fans zufrieden zu stellen. Dies aber nur mal so nebenbei erwähnt. Vor vielen Jahren sind die ausgefallen Filme, die sich im Bereich Fantasy, SciFi und alles was nicht unter Romantik fällt zu 90 % von Männern geschaut worden. Während die dann versucht haben ihren Freundinnen die eigentlich tolle Gesichchte hinter dem Lieblingsfilm nahezubringen. Nun haben es viele Männer geschafft, dass auch eine Großzahl von Frauen sich diese außergewöhnlichen Filme anschauen. Da ist es dann nicht verwunderlich, dass sich immer mehr "weibliches" einschleicht.

Sicherlich. Grade aktuell Ghostbusters im Remake mit weiblicher Besetzung. Bestes Beispiel finde ich. Im Internet sofort zerrissen. Da sich die weibliche Besetzung nun mal mehr aus Komikerinnen und Klischees zusammensetzt, als durch eine wirklich gute Story. Mir hat der Film trotzdem gut gefallen. Und um ehrlich zu sein, habe ich mir viele Gedanken gemacht, welche männlichen Stars einen neuen Ghostbusters Film hätten besetzen können. Als es dann hieß, dass es weiblich besetzt wird und wer mitspielt, dachte ich nur: Oh Mann! Griff ins Klo! Und dachte mir, dass einer meiner Lieblingsfilmfranchise grade den Bach runter geht. Ghostbusters war einer meiner Favoriten. Dann wiederrum fiel mir ein, dass auch die damalige Besetzung zur Hälfte aus Saturday Night Live Stars bestand. Mit Kate McKinnon, Melissa McCarthy und Kristen Wiig sind wir da gar nicht so weit weg. Hinzukommt grade bei dem Film, dass JEDER die neue Besetzung mit den alten Stars verglichen hätte. Der ist wie Wankman, der wie Spengler, der wie Stanz etc. Und alle wären sich einig, dass man an die Alten nie rankäme. Hier mit der weiblichen Besetzung fällt der Vergleich einfach superschwer. Ich habe es in den ersten 30min versucht. Ging nicht. Und ab da war ich offen für den Film. Zuvor war ich der gleichen Meinung, dass das einfach nichts werden kann. Nun glaube ich, dass es vielleicht grade deshalb eine gute Entscheidung war dies so anzusetzen. Und vielleicht ermöglicht der Neustart nun irgendwann auch wieder einen männlichen Cast.

Auf Thor möchte ich nicht eingehen. Zum Einem weiß da Twilli ja gut Bescheid und hat es auch gut erklärt. Aber auch hier sieht man natürlich, dass das neue mögliche Publikum angesprochen werden soll. Ich meine, so lief es im letzten Jahrhundert mit Wonder Woman auch schon so. Und schaut man sich deren ENtwicklung an, so sieht man dass sie immer mehr von der weiblichen zurückgehaltenen Figur zur starken Rolle wurde.

Der moderne Film hält aktuell sicherlich mehr weibliche Rollen in starken Rollen parat als früher. Meist waren die Frauen die Nebenrolle. Das fallende Opfer, die zu rettende oder zu schützende Person. Mittlerweile ist die Frau da angekommen, wo sie die meisten Frauen gerne ehen möchten. Und wo es dank starker Frauen im realen Leben auch hingehört.

Man bedenke, dass es im Film jedoch schon seit langem starke Frauen gibt. Ob nun in jedem Horrorfilm, bei der meist die weibliche Figur es bis zum Ende schafft. Halloween mit Jamie Lee Curtis, Scream und etliche andere. Hier sterben Rollen wie die Fliegen. Doch meist ist es eine Frau, die sich trotz aller Umstände am Ende herauskämpft. Und grade ALIEN. Der Film von Ridley Scott, der als Regieseur dafür gekämpft hat, dass die zuvor männlich geschriebene Hauptrolle von Sigourney Weaver gespielt wird. Und die eine der ersten nerdübergreifende SciFi-Heldin geworden ist. Den Weg geebenet hat für weibliche Heldinnen. Allzu neu ist die Idee also nicht.

Wobei man auch wieder zu Star Wars wechseln kann. Man beachte Leia. Von der hilfesuchenden Hologramm Prinzessin, hin zur angeschmachteten Sklavin und anschießend zur truppenanführenden Ewokkuschlerin mit Gleichstellung zu Han Solo in Episode VI. Eine der stärksten und unbeachteten Entwicklungen der Filmgeschichte, meiner Meinung nach.

Aktuell und wohl gestarten mit Lara Croft vom Videospiel zum Film, ist es gerne eine weibliche Heldin, die auch zum Beispiel in der Hunger Games vom Buch zum Film übernommen wurde, die den Kampf angeht. Und mal ehrlich, als Lara Croft die Spielewelt eroberte, da war trotz der eckigen Grafik, eher ihre körperliche Erscheinung Hauptthema. Mitterweile ist die Dame so etabliert, dass man sich zwar über gute Grafik freut, aber das man nicht mehr sagt "hey, ich spiele ein Frau, die hier so mutig ist". Nein, man spielt das Spiel und einem ist völlig egal, dass es sich um eien Frau handelt, weil man es gewohnt ist, dass sie die Sachen, die sie kann auch kann. Und so ist es mit dem Filmen. Sollte man sich Fragen, ob es gut ist, dass so viele weibliche Charaktere das Medium erobern? Oder sollte man sich Fragen, ob es nicht gut ist, dass man Geschichten erhält, die zeigen, dass eine Aufgabe von jedem erfüllt werden kann, der engagiert genug ist diese anzugehen. Es kommt nicht drauf an, wer die Arbeit erledigt, sondern mit welcher Hingabe. Und wenn die Charaktere im Film dies überzeugend darstellen, dann kann es nur noch an der Story scheitern.

Und ich sehe lieber einen Film, in der eine Frau eine wichtige Rolle übernimmt, als den tausendsten Film, in dem es um eine Liebesgesichte geht, in der der Mann alles möglich romatische versucht und dann in eine zweideutige Situation gerät, die man mit zwei Sätzen erklären kann, was die Frau allerdings nicht zulässt und ihn deshalb nie wieder sehen will. Was dazu führt, dass er etwas noch romatischeres machen muss. Aber immer noch nciht dazu kommen darf zu erklären, was nun vorher falsch lief. Denn genauso laufen 95 % alles romantischen Filme ab. Und möchte man solche Frauen anderen Frauen als Vorbild verkaufen? Oder möchte man lieber auf der Couch sitzen, neben sich seine Freundin, die grade ähnlich enthusiastisch dem Lichtschwertkampf zusieht, wie man selbst?

Nicht "Frauen an die Macht". Sondern Frauen Ihren verdienten Teil der Macht! Wink

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