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-- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Druckversion

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-- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Ein neuer Anfang -
Drei Jahre waren vergangen, seid dem Toa Lewa seine Freunde im Kampf gegen Makuta verloren hatte. Allein seine Schwester blieb ihm. All diese Erinnerungen trug Lewa in seinem Herzen weiter, doch sie hinterließen große Wunden. Seine Freunde Onua, Pohatu, Tahu und Kopaka hatten sich für ihn geopfert und gerade, als er seinen Bruder Takua wieder gefunden hatte verließ auch er ihn wieder, doch am schlimmsten hinterließ der Verlust von Gali bei ihm schwere Wunden. Denn, auch wenn sie sich für seinen Bruder entschieden hatte, liebte Lewa sie doch noch immer. Er konnte den schmerzlichen Abschied, als sie Makuta besiegt hatten nie vergessen und nie verarbeiten. Allein die Kanoi-Masken, welche den Toa das Nuva-Update brachten, blieben ihm als Erinnerung. Er selbst verbrachte seid jenem Tag seinen Tagesablauf damit, in Gedanken zu leben. Der Name Lewa verblasste mit der Zeit, doch sollte dies nicht das Ende für Lewa sein, denn neue Reisen würden auf ihn warten, doch musste er erstmal aus seiner Ohnmacht erwachen. "Lewa!" Eine Stimme drang durch ein dunkles Zimmer. "Wer ist da? Lena? Bist du das?" "Lewa öffne deine Augen!" Langsam öffnete der Toa seine Augen, doch was er erblickte konnte er nicht glauben. "Gali!" Tatsächlich stand Toa Gali vor ihm, jene Toa, die vor drei Jahren im Kampf gegen Makuta gestorben war. "Ja Lewa ich bin es. Lewa höre auf um uns zu trauern, die Welt braucht dich, noch ist Makuta nicht besiegt." "Aber Gali, wie soll ich alleine ohne euch kämpfen? Ohne euch bin ich gar nichts." "Das stimmt nicht Lewa, ohne dich wären wir gar nichts, du hast uns damals als Team zusammen gebracht und uns gezeigt, wie wir als Toa zu kämpfen haben. Du wirst nicht alleine sein Lewa." "Gali, ich kann nicht!" "Doch Lewa du kannst, du hast deine Schwester und bald wirst du jemanden finden, der Zukunft und Gegenwart verändern wird, er wird dir beistehen, wie eins die Toa und ich." "Wie treffe ich ihn Gali?" "Du musst Heute nach Dortmund fahren, mit dem Zug, den du einst für Turnierfahrten benutzt hast. Steige dort im letzten Wagen ein und die Dunkelheit wird dir offenbart werden." Mit diesen Worten verschwand Toa Gali und es wurde dunkel im Raum. "Gali! Lass mich nicht allein, ich brauche dich!" Doch sie erhörte sein flehen nicht, aber spürte er ihre Worte noch im Raum. Er wusste, dass damit eine neue Mission beginnen würde, noch fühlte er sich nicht bereit, aber er glaubte fest an ihre Worte. Er sah auf den Wecker und stellte fest, dass er sich beeilen musste. Und so stand er aus seinem Bett auf und versuchte leise zu sein, damit er seine Schwester nicht aufwecken würde. Er betrat das Wohnzimmer, der neu aufgebauten Wohnung. Er guckte sich lange die rechte Wand an, an der die Kanoi-Masken der Toa hingen, so wie sein Schwert. Er hätte nicht gedacht, dass er sie jemals wieder brauchen würde. "Kopaka, Tahu, Gali, Pohatu, Onua und Takua, steht mir bei, damit ich den Kampf gewinne." Er griff zu und zog das staubig gewordene Schwert von der Wand und hielt es senkrecht zu seinem Körper. "Lewa?" Plötzlich stand seine Schwester hinter ihm. "Leg dich wieder hin Lena." "Was ist los?" Lena ging auf Lewa zu und packte ihn an der Schulter. "Makuta ist wieder da, ich habe einen Auftrag von Gali bekommen. Ich muss wieder kämpfen." "Ich will mitkommen." "Nein!" Brüllte er Lena an. "Ich habe schon genug Menschen verloren, die mir wichtig sind." Und während Lewa schnell das Haus verließ hörte man Lena noch rufen: "Und wenn du weiter so stur bist verliere ich noch jemanden, der mir wichtig ist." Sie drehte sich zu den Kanoi-Masken um. "Oh mein geliebter Pohatu, steh Lewa bei, damit er wieder heil zu mir zurückkommt." Schnell begab sich Lewa zum neuen Bottroper Bahnhof. Kaum einer erkannte ihn und nur wenige grüßten freundlich. Lange war Lewa nicht mehr vor die Tür gegangen, seine Haut war ausgeblichen und seine Augen vertrugen das helle Sonnenlicht nicht mehr, doch er ging stetig weiter. Endlich kam er am Bahnhof an und stieg in den Zug nach Essen ein. Die ganze Zeit überlegte er wer es sein könnte, der seinen Weg begleiten soll, wäre es noch ein neuer Toa? Er konnte sich nicht vorstellen, dass es jemand sein könnte, den er kannte, denn fast alle seiner Bekannten wurden im Krieg Gut gegen Böse getötet. Endlich kam der Zug in Essen an, der Bahnhof war noch sehr leer, nur wenige Menschen fuhren zu der Zeit mit der Bahn. Der neue Bahnhof sah genauso aus wie der alte und als Lewa am Bahnsteig nach Dortmund ankam viel ihn sofort die Stelle auf an der er vor langer Zeit einen schweren Kampf gegen zwei Slizer austragen musste. Auch Kathy viel ihm wieder ein, eine der ersten, die gestorben war um Lewa zu helfen. All die Trauer, den er damals hatte kam wieder in ihm hoch, wie er sehen musste, wie Kathy vor seinen Augen getötet wurde. In seinen Gedanken versunken merkte er gar nicht, dass der Zug in den Bahnhof einfuhr und stieg erst in letzter Minute ganz hinten ein. Bis auf drei Gestalten war der Wagen leer. Lewa hatte doch recht große Angst, er wusste nicht, was ihn erwarten würde und so setzte er sich nahe den dreien hin um sie etwas zu belauschen. "Was ist los Schatz?" "Diese dumme Azubi nervt mich, ich spüre, dass sie nicht geeignet ist." "Gib ihr einfach etwas Zeit" "Bah, was denkt der sich dabei solche Leute einzustellen." Plötzlich viel Lewa was auf, er kannte die Stimme der einen, es war Nina, welche er vor langer Zeit in Dortmund verloren hatte, sie viel im Kampf gegen einen Mega-Slizer, sofort sprang er auf. "Nina? Bist du das?" Sie drehte sich zu ihm um, doch Lewa erschrak, es war nicht die Nina, die er damals verloren hatte, sie war von einer dunklen Aura umgeben. "Wenn das nicht mal Lewa, der Toa des Windes ist!" "Nina! Was ist passiert?" "Du Narr! Als ich damals dank dir fast gestorben war, kam Makuta und rettete mich. Ich bin nun nicht mehr Nina, man nennt mich Jane! Darf ich dir meinen Freund Dani und meine Azubi Sonja vorstellen?" Schnell zog Lewa sein Schwert. "Du dienst jetzt also Makuta? Dann muss ich dich vernichten!" Ein Kampf zwischen den beiden entbrannte. Lewa führte den ersten Schlag aus, doch wurde gleich abgewehrt von Jane, welche den zweiten Schlag ausführte. "Du Narr wirst nie eine der Elite-Morph bezwingen!" Lewa holte mit voller Kraft aus, ein Schlag folgte dem anderen und keiner der beiden Seiten gab nach. "Dani, Schatz, du könntest mir ruhig helfen." Sofort griff er auch in den Kampf ein, sie beide führten lange und dünne Schwerter, die schnell wie ein Blitz auf Lewa einschlugen. Allein Sonja beobachtete das geschehen nur aus der ferne. Lewa kämpfte mutig weiter, bis ihn ein Volltreffer direkt in Danis Brust geling und er sofort zu Boden ging. "Dani! Sonja, kannst du hier auch mal anpacken?" Auch Sonja zog ihr Schwert, doch griff sie nicht an, während Jane und Lewa weiter kämpften. Doch Lewa war lange nicht mehr so in Übung wie noch vor drei Jahren und so konnte er gerade noch der immer stärker werdenden Jane ausweichen und ihre Schläge abwehren, bis er schließlich in eine Ecke des Zuges zurück gedrängt wurde und keinen Ausweg mehr sah. "So jetzt bist du am Ende Toa, du und deine ganze Art werden nun endgültig aussterben. Sonja komm sofort her!" Sonja kam mit gezogenem Schwert auf Jane zu. "Ja meine Meisterin?" "Wir lernen jetzt eine neue Lektion, töte den Toa und du wirst einen Rang aufsteigen." Sonja blickte direkt in Lewas Augen, einige wenige Tränen liefen ihr übers Gesicht, doch bewegte sie sich nicht. "Mach jetzt!" "Ich!" Sonja stotterte etwas vor sich hin. "Was ich?" "Ich, kann es nicht tun!" Jane stieß Sonja aus den Weg und verletzte sie dabei "Idiotin! Alles muss man selber machen." Doch drehte sich Jane um zu dem Mädchen, was vor ihr auf den Boden lag. "Eine wie dich brauchen wir in unserer Organisation nicht!" Gerade wollte sie ihr das Schwert durch die Brust rammen, als Jane selbst einen stechenden Schmerz im Rücken spürte. "Keine tötet einen Menschen, der mich vor dem Tod bewahrt hat." Jane stieß Lewa weg, und lief zu einem der Fenster. "Pah, meine Wunden werden heilen! Dann viel Spaß mit Sonja, aber Lewa eines sag ich dir, wir werden uns Wiedersehen, verlass dich darauf." Sie zerstörte das Fenster mit ihrem Schwert und sprang direkt aus dem fahrenden Zug. Sofort kümmerte sich Lewa um das arme Mädchen und nahm es hoch. "Lewa, warum hast du mich gerettet?" Lewa sagte gar nichts. Als der Zug dann endlich in Bochum hielt stieg er mit Sonja in den Armen aus und entfernte sich ein wenig von der Masse, bis sie eine ruhige Ecke erreichten. Sonja verlor kurz ihr Bewusstsein, als sie in seinen Armen lag, doch fühlte sie sich da sehr wohl.



RE: -- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Die neue Gefahr -
Endlich kam Sonja langsam wieder zu sich, lange hatte Lewa dieses Mädchen, dessen Haare schwarz wie Kohle, dessen Haut bleich wie Kreide und dessen Augen rot wie Feuer waren angesehen, doch sah Lewa diese Gestallt der Finsternis nicht bei ihr, er sah bei ihr ein zartes Mädchen, dessen braune Haare im Wind wehten, dessen grüngraue Augen wie ein Smaragd funkelten und dessen zarte Haut weich war, wie von einen Rosenblatt, doch wie konnte Lewa nur so jemanden in diesen Wesen erkennen, bei dem er selbst den Gedanken an Gali verloren hatte? Schließlich öffnete Sonja die Augen: „Lewa?“ Lewa streichelte sie sanft über die Stirn. „Bleib ruhig, du bist in Sicherheit, doch sag wer bist du?“ Sonja schüttelte den Kopf. „Ich weiß nicht wer ich bin, oder wer ich war, alles was ich noch weiß ist, dass ich Sonja heiße und dass mir ein dunkler Schatten alle meine Erinnerungen genommen hat.“ „Makuta!“ „Wer? Ich weiß nicht wie er hieß, ich kenne nur seine Gehilfen, DarkMaster und DarkMistress. Sie haben mich zu Jane geschickt. Doch spürte ich immer, dass ich nicht so war wie die anderen.“ „Die anderen?“ „Ja die Morph Armee, die im Untergrund aufgestellt wird, ich bin auch einer von ihnen geworden.“ „Was genau sind Morph Sonja?“ Sonja erhob sich von Lewa und stellte sich hin. „Ich bin einer, Morph sind Krieger des Bösen, teuflische Krieger, denen jegliche Erinnerung an ihr früheres Leben genommen wird, dessen jegliche Sicht auf das gute genommen wird, Krieger, die weder Freude, Glück noch Liebe erfahren können, doch als ich dich gesehen habe, ich weiß nicht was passiert ist, auf einmal kam ein Stück meines alten Ichs wieder in mir hoch, oh Lewa bitte hilf mir, ich will wieder so werden, wie ich eins war.“ Lewa stellte sich vor dem Mädchen hin, aus dessen roten Augen dicke Tränen liefen. „Ich werde alles tun was ich kann, damit du wieder so wirst, wie du eins warst.“ Er nahm Sonja feste in den Arm und drückte sie sanft, dabei liefen auch ihm Tränen über sein Gesicht. „Guckt mal da sind sie!“ Plötzlich wurden die beiden von einem lauten Ruf gestört, als Lewa seine Augen öffnete bemerkte er, dass er von einer großen Armee der Morph Krieger umzingelt war, auch Jane war unter ihnen. „Na so sehen wir uns wieder Lewa, dieses Mal wirst du mir nicht davon kommen!“ Lewa zog sein Schwert und stellte sich schützend vor Sonja. „Sonja bring dich in Sicherheit und ihr, ihr habt nicht mal annährend meine Fähigkeiten erfahren.“ Lewa hielt sein Schwert senkrecht in den Himmel und schrie laut: „Nuva-Update!“ Doch sein rufen blieb unbeantwortet, es schien fast so, als könnte Lewa nicht mehr auf eine höhere Ebene Updaten. „Da guckst du Lewa, MataNui, der heilige Geist bezieht seine Energie aus den Menschen, doch viele Menschen dienen nun Makuta.“ Lewa erhob noch mal sein Schwert. „Vergiss es du Narr, MataNui hat keine Kraft mehr um dir zu helfen, du bist verloren!“ Lewa erkannte langsam seine Situation und zog sich systematisch mit Sonja zurück, dabei flüsterte er ihr zu: „Sonja, sobald ich anfange zu kämpfen läufst du zum Bahnhof, Gleis 2, dort wartest du auf den Zug, sollte ich nicht rechtzeitig kommen fahr bis nach Essen und dann nach Bottrop, Horster Straße 207, dort triffst du meine Schwester, sie wird dir helfen können.“ Doch dann richtete er sich wieder auf nach vorne zu seiner Feindin. „Wenn ich das nicht kann muss ich halt kämpfen.“ Schnell griff Lewa mit einen gewaltigen Hieb an, doch wurde er auch dieses Mal wieder von Jane abgewehrt. Während dessen floh Sonja aus der Menge. „Jane, sollen wir dir helfen?“ „Nein, dies ist mein Kampf, DarkMaster wird stolz auf mich sein!“ Der Kampf ging hin und her, doch weder der eine noch der andere konnte einen Treffer gewinnen, doch während Lewa langsam Müde wurde, so wurde doch Jane scheinbar immer stärker, was sollte Lewa nur machen? Plötzlich vernahm er Worte, die aus dem Nichts zu kommen schienen. „Mein Bruder, lauf, du kannst hier nichts machen!“ „Christian! Takua! Ich muss kämpfen, wenigstens bis der Zug kommt!“ „Führst du Selbstgespräche Toa?“ „Irgendwie muss ich mich ja ablenken, so lahm wie du kämpfst meine Süße.“ Lewa spottete über seinen Kampf, doch im tiefen inneren ging ihn langsam die Energie aus, er musste fliehen, doch musste er noch mehr Zeit gewinnen. Lewa versuchte mehr Zeit durch eine andere Taktik zu gewinnen, er hatte lange Janes stürmischen Kampfstil beobachtet, sie schlägt meistens drauf ohne zweimal nachzuschauen. Lewa zog sich nahe an jene Anderen Morph zurück, wie er es sich gedacht hatte schlug Jane wieder drauf ohne hinzuschauen, anstatt dass er den Schlag abwehrte, wich er flink den Schlag aus und Jane schlug ihr Schwert einen anderen Morph direkt in die Brust, die Verwirrung, die daraus entstand nutzte Lewa zur Flucht und es gelang ihn auch, erst nach einigen Metern, bemerkten es die Anderen und nahmen die Verfolgung auf, während der eine Tod am Boden liegen blieb. „Ihr Idioten schnappt ihn euch!“ Als Lewa endlich den Bahnhof erreicht hatte sah er schon, wie Sonja versuchte dem Zug am Abfahren zu stoppen und in der letzten Sekunde konnte er noch einsteigen. Die Morph Armee konnte nur noch zusehen, wie Lewa und Sonja vor ihnen wegfuhren. „Die haben wir nicht zum letzten Mal gesehen.“ „Nein Sonja, sie werden weiter Jagd auf uns machen, aber vorerst werden wir Ruhe haben.“ „Lewa, ich kann nicht glauben, dass ich damals eine von ihnen war, hättest du mich nicht gerettet, ich hätte noch mehr Menschen gemordet, ich danke dir so.“ „Du hast Menschen gemordet?“ „Es war in meiner ersten Ausbildungsphase, nur die stärksten der Schüler werden übernommen, die Schwachen werden von den Starken umgebracht.“ Schließlich brach sie in Lewas Armen zusammen und heulte ihren Kummer aus, sie konnte nicht glauben was sie verbrochen hatte, mit jeder Minute schien sie mehr und mehr wieder ein Mensch zu werden und als Lewa ihr langsam durch ihr dichtes haar strich erkannte er eine braune Strähne im Schwarz. Er wusste, dass sie keine Morph Kriegerin war. Sie muss jene gewesen sein, von der Gali gesprochen hatte, doch wer war dieses Mädchen? Lewa kannte nur ihren Namen, um ihr zu helfen musste er ihr erstmal helfen ihre verlorenen Erinnerungen wieder zu finden, die ihr geraubt wurden. Lewa wusste, dass ihr nur einer helfen konnte, Genai, doch wie sollte er ihn erreichen? Bisher hatte immer er oder einer der Turaga Kontakt zu Lewa aufgenommen, warum hatten sie ihn nicht vorgewarnt? Er hätte früher eingreifen können und das Böse schon vorher schlagen können, jetzt war die dunkle macht so stark geworden, dass es Lewa alleine nicht mehr schaffen konnte. Endlich kam der Zug in Essen ab, die beiden stiegen aus und gingen sofort auf die andere Seite um in den nächsten Zug einzusteigen, der Lewa nachhause bringen wird. Sonja war spürbar erschöpft und Lewa wusste auch nicht genau wie er ihr helfen konnte. Sie hatte so viel durchgemacht, doch endlich schienen diese dunklen Zeiten für sie vorbei zu sein. Noch im Zug rief er seine Schwester an. „Hier bei Toa Lewa.“ „Hi Lena! Ich bin es.“ „Was gibt es? Geht es dir gut?“ „Ja mir schon, nur einer Bekannten nicht, sie musste viel mitmachen. Du hast nicht zufällig eine Idee, wie wir Genai erreichen können?“ „Genai hat schon Kontakt zu mir aufgenommen, vor mehreren Tagen, er meinte, dass du bald wieder auf eine Reise gehen würdest und er wollte, dass ich dich zu ihm bringe, wenn du zurück kommst, mit samt einer Begleiterin.“ „Es war also wieder mal alles mein Schicksal. Langsam bin ich es leid Spielball der Götter zu sein. Setz mal einen starken Tee für meine Begleitung auf, Sonja ist ziemlich erschöpft.“ „Ja mach ich Lewa, bis gleich.“ „Bis gleich.“ Lewa legte das Handy aus, sein Gesicht wurde leicht verzweifelt. Es war also wieder mal alles so geplant. Selbst jetzt konnte Lewa seinem eigenen Schicksal nicht entgehen, doch wie konnte Genai sein Schicksal lenken? Während Lewa noch in seinen Gedanken versunken war, hörte er wie Sonja leise etwas im Schlaf murmelte. „Lewa, ich liebe dich!“ Erst war Lewa doch sehr überrascht von diesen Worten, doch dann beugte er sich über sie und gab ihr einen Kuss auf die Wange. „Ich dich auch Sonja.“ Doch gleichzeitig viel ihm in Gedanken Gali wieder ein, er wusste nicht ob er jemals einen Menschen so lieben könnte, wie er sie liebt, obwohl sie ihm nicht liebt. Des weiterem fragte er sich, wie er überhaupt etwas für einen Menschen empfinden konnte, welchen er doch gar nicht kannte. Allein ihren Namen wusste er, doch er wusste, dass ihm diese Person sehr wichtig war.



RE: -- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Ein neues Team -
Endlich erreichten Lewa und Sonja das kleine haus, welches in drei Jahren neu aufgebaut wurde. Den Rest des Weges hat Lewa Sonja auf den Armen getragen, da sie all ihrer Kräfte beraubt nicht mehr laufen konnte. Vorsichtig lag er sie auf das Bett, welches im Arbeitszimmer der Wohnung stand. Lena war verwundert über das Aussehen des Hausgastes, doch war sie freundlich zu ihr, wie zu jeden anderen Gast auch und gab ihr erstmal den frischen Tee. Langsam trank sie den heißen Tee und erholte sich etwas von der schweren Zeit. „Lewa, wer ist sie?“ Lena und Lewa entfernten sich aus dem Raum und ließen sie allein. „Sie heißt Sonja, sie war eine Dienerin von Makuta und sie hat all ihre Erinnerungen an ihr altes Leben verloren.“ „Du willst ihr helfen?“ „Ja das will ich Lena.“ „Warum das? Se ist ein Diener Makutas und hat damit den Tod verdient.“ „War unser eigener Bruder nicht auch mal ein Diener Makutas?“ „Ist jetzt auch egal, das Tor kannst du jedenfalls hiermit öffnen.“ Lena gab Lewa einen eigenartigen Stein in die Hand. „Dies ist ein Portalstein, Genai hat gesagt, dass wir ihn alle parallel anfassen müssen um in den Tempel des Lichtes zu kommen.“ „Danke Lena.“ Vorsichtig gingen sie in das Zimmer wieder rein, sie waren überrascht, dass Sonja schon auf der Bettkante saß. Lewa war aber froh, dass sie endlich wieder Kraft gefunden hatte. „Geht es dir wieder besser?“ „Danke Lewa, ja das tut es.“ „Sonja, wir werden die helfen, deine Erinnerungen wieder zu finden, dazu müssen wir aber erstmal woanders hin.“ „Ich werde dir überall hin folgen Lewa.“ Langsam setzten sich Lewa und Lena um Sonja auf das Bett. „Dann fass den Stein an.“ „ich werde es tun.“ Lewa hielt ihr den Stein vor den Bauch, langsam legte sie ihre hand auf den Stein und Lena legte ihre auf Sonjas. „Wir hatten uns noch nicht bekannt gemacht. Ich bin Lena, die kleine Schwester von Lewa.“ „Ich bin Sonja, ich freue mich dich kennen zu lernen.“ Endlich begann der Stein zu leuchten und mit ihm die drei Reisenden. Schließlich fanden sich alle im Tempel des Lichtes wieder. „Lewa! Wo sind wir?“ „Bleib ruhig Sonja.“ Behutsam packte Lewa ihre Hand und streichelte sie sanft. „Dies ist der Tempel des Lichtes, seid nunmehr drei Jahren hatte ich ihn nicht mehr gesehen.“ Kaum hatte Lewa dies Ausgesprochen kam auch schon der alte Genai auf die drei zu. „Wie ich sehe hast du Sonja gefunden Lewa?“ „Woher kennst du ihren Namen?“ „Ich weiß einiges über sie. Ihr ist es bestimmt ein Krieger des Lichtes zu werden, genau wie deine Schwester es auch werden wird.“ „Aber, verehrter Herr, wer bin ich?“ Genai schüttelte den Kopf. „Das musst du selbst erfahren, aber ich kann dir wenigstens ein wenig helfen.“ „Wie?“ „Warte geduldig ab, meine Kleine. Lewa komm mal mit!“ Lewa folgte Genai in einen abgeschiedenen Raum, wo sich beide um einen kleinen Marmortisch setzten. „Lewa? Du hast schon gegen sie gekämpft oder?“ „Wenn sie die Morph meinen, ja. Ich hatte bereits das Vergnügen.“ „Sie sind stark, Menschen, die mit der Kraft der dunklen Seite umgehen können, sind ebenso stark wie Toa, die mit der Kraft des Lichtes kämpfen.“ „Aber warum kann ich nicht mehr auf die Nuva-Ebene kommen?“ Genai stand langsam von seinen Sitz auf und drehte sich von ihm weg, er blickte auf ein Wandbild, welches den Toa Matau zeigte, wie er gerade zwei Bohrok bezwang. „Die Kraft des Lichtes stammt nach dem Ableben der Matoraner aus dem Glauben der Menschen, doch diese Energie hat nur gereicht um Makuta einmal zu bezwingen. Der Glaube ist versiegt und ihre Herzen wurden anfällig für die Kraft des Bösen. MataNui hat keine Kraft mehr um euch beim Update zu helfen, ihr müsst einen eigenen Weg finden.“ „Was ist mit Sonja?“ „In Sonja ist die Macht des Lichtes sehr stark, sie war in der Lage das Böse in sich zu besiegen, nun kann sie ihre Erinnerungen wieder finden.“ „Genai, kannst du ihr nicht helfen?“ „Sie bedeutet dir wohl viel oder?“ „Na ja, ich weiß nicht, ich kenne sie ja nicht mal richtig.“ „Doch, sie bedeutet dir viel, ich sehe das an deinen Herzen, vielleicht kann ich ihr helfen. Komm Lewa, lass uns zu den beiden gehen.“ Langsam gingen die beiden wieder zum Rest der Gruppe zurück, beide standen immer noch an der gleichen Stelle und schienen ungeduldig zu warten. „Sonja komm bitte her.“ Verwundert näherte sich Sonja dem eigenartigen Alten. „Stell dich doch bitte in den kreis da drüben.“ Sie tat es genau wie es ihr befohlen wurde und stellte sich in die Mitte eines hellen Kreises, der auf dem Boden gezeichnet war. „So ich stehe drinnen und jetzt?“ „Habe Geduld, dann wird sich dir das Licht offenbaren.“ Sonja stellte sich direkt in die Mitte des Kreises, doch nichts passierte, schließlich fing nach einer weile der Kreis an zu glühen. „Sonja, öffne dich der Macht MataNuis!“ Sonja wusste nicht wie es um sie geschah, sie spürte in ihren ganzen Körper ein eigenartiges Kribbeln, sie war komplett in einen hellen Lichtumhang gehüllt. Doch dann verblasste er ebenso plötzlich, wie er erschienen war, doch das was er hinterließ öffnete Lewas Augen verstaunen. Sonjas frische braune Haare wehten im Winde des zugigen alten Tempels, ihre grün-grauen Augen blinkten wie Smaragde im hellen Licht und ihre zarte Haut strahlte wieder voller Leben. Allein ihr Lächeln konnte diesen wundervollen Anblick noch weiter verschönern. Lewa liefen schon Tränen über sein Gesicht, vor lauter Freude dieses Anblickes. Schnell lief Sonja ihm direkt in die Arme und er drückte sie ganz feste. „So Sonja, nun hast du deine alte Gestallt wieder, bei deinem Gedächtnis kann ich dir leider nicht helfen, aber ich denke, dass es mit der Zeit wieder kommen wird.“ „Ich danke dir Genai, endlich kann ich wieder lachen, ich bin wieder fast ich selbst.“ „Sonja, Lena, ich habe noch etwas für euch kommt bitte her.“ Beide gingen auf Genai zu, er drückte jeden von ihnen eine Art Metallstab in die Hand. „Konzentriert euch auf den Griff eurer neuer Schwerter!“ Beide konzentrierten sich auf diese Art Griff und es geschah, eine Art Lichtklinge erschien über den Griff. „Dies sind Lichtschwerter, sie wurden von Turaga Vakama entwickelt. Sie sind stärker und genauer als alle irdischen Waffen, stärker sogar als die Klinge des Lichtes. Lewa hebe dein Schwert auch in die Luft.“ Lewa tat wie ihm befohlen war und hob sein Schwert hoch in die Luft. „Auch wenn du nicht mehr das Update einsetzen kannst, soll das Lichtschwert des Lichtes dein Begleiter sein.“ Lewas Schwert verwandelte sich ebenfalls in ein Lichtschwert, doch während Lena eine rosa Klinge und Sonja eine blaue Klinge hatte, hatte Lewa eine grüne Klinge. „Benutzt diese Waffen im Kampf gegen die Morph, sie sollten stark genug sein um sie zu bezwingen. Geht nun und Lewa, du bist nicht der letzte Toa!“ Lewa wusste zwar nicht was Genai damit meinte, dennoch gingen sie alle auf den selben Weg wie sie gekommen waren, Lewa war sehr froh, dass er Sonja helfen konnte ihre wahre Gestallt zurück zu bekommen, doch wusste er immer noch nicht, was er für sie empfinden durfte. Während der Toa mit seinen beiden Gefährten den Tempel verließen, so wie sie gekommen waren, doch gerade als sie weg waren erschien eine weitere Person am selben Ort. „Ah Matau, was machst du hier?“ „Ich wollte wissen wie es gelaufen ist, ist es wie in der Prophezeiung?“ „So ist es Matau, noch besteht Hoffnung für die Zukunft des Universums.“ „Noch begreift Lewa sein Schicksal nicht, aber bald wird er bereit sein“ Schließlich schwiegen sich Lewa und Matau nur noch an. Keiner von ihnen sagte noch ein Wort. Stille kehrte in den Tempel ein.



RE: -- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Bewährungsprobe -
Schnell kamen Lewa, Lena und Sonja wieder heil in der Wohnung an in der sie vorher noch waren. Die beiden Mädchen setzten sich sofort auf das Bett, sie waren doch sehr erschöpft. Während dessen zog sich Lewa in das Schlafzimmer zurück. Im Zimmer angekommen setzte er sich an einen Schreibtisch und zog die rechte Schublade heraus. In ihr lag ein altes und staubiges Fotoalbum, welches Lewa auf den Tisch legte. Er öffnete die erste Seite und sah sich ein Gruppenbild an, welches Gali damals in Leipzig aufgenommen hatte. Alle sechs Toa hatten ihre Waffen in der Hand und strahlten einen gewaltigen Kampfgeist aus. Lange sah er sich das Bild an. „Leute, die Welt scheint mich mal wieder zu brauchen, doch wie soll ich nur ohne euch diesen Kampf bestehen? Ich brauche euch, die Bedrohung scheint noch größer zu sein, als vor 3 Jahren.“ Auch betrachtete er lange sein Schild, welches er damals noch in der Hand hielt, der Schild von Toa Lihkan, den Makuta zerstört hatte. Schließlich blätterte Lewa um. Ein Bild seines Bruders wurde ihm auf der nächsten Seite gezeigt. „Takua, so lange habe ich geglaubt, dass du tot bist, so viele Kämpfe mussten wir gegen einander bestehen, warum musstest du mich so früh wieder verlassen?“ Noch lange trauerte Lewa über den Bildern, die ihn an alle Geschehnisse vor drei Jahren erinnerten, doch dann legte Lewa sein Buch wieder zurück in die alte Schublade im klapprigen Schreibtisch. Er ging zu seinem Kleiderschrank und holte seine grüne Toga raus, die er vor drei Jahren im Kampf gegen Makuta trug. Nun sah er wieder aus wie damals vor drei Jahren. Leider konnte er sein neues Schwert nicht mehr verstecken wie er es früher machte und so band er es unter der Toga am Gürtel seiner Hose fest, so dass er es jederzeit griffbereit hatte. Dann ging er endlich wieder zurück zu den beiden Mädchen, die auch schon auf ihn warteten. Er blieb wie ein Vorgesetzter in der Tür stehen: „So ihr beiden, ich will mal sehen ob ihr mit den Schwertern umgehen könnt!“ Beide erhoben sich und folgten Lewa. Nach langer Zeit führte der Weg ihn wieder in das unterirdische Kellergewölbe, welches einst das Hauptquartier der sieben Toa war. „So, hier haben wir genug Platz zum üben. Lena du fängst an.“ Beide stellten sich vor einander auf und machten ihre Schwerter bereit. „Los Lena, greif mich an!“ Lena stutzte: „Aber, Lewa?“ „Los, mach schon, ich werde deine Angriffe abwehren.“ Lena griff mit voller Kraft an, doch Lewa wehrte ihre Schläge mit Leichtigkeit ab. Er merkte sofort, dass die neuen Schwerter wesentlich stärker waren als sein altes. Die Lichtschwerter waren sogar so stark, dass sie alle irdischen Materialien bei bloßer Berührung zerschnitten. Selbst die Schwerter der Morph würden so kein Problem mehr sein. „So Lena, es reicht erstmal. Du gehst mit voller Kraft an die Sache rann, doch du solltest noch etwas an deiner Technik arbeiten. ,,So Sonja, jetzt bist du dran.“ „Sofort Lewa.“ Auch Sonja stellte sich wie Lena vor Lewa auf und hielt ihr Schwert bereit. Bei ihr merkte Lewa sofort, dass sie eine Ausbildung als Kriegerin hatte. Sie bewies sowohl eine gute Technik, als auch die nötige Schlagstärke. „Weiter so Sonja!“ Lewa musste sich vor ihren Schlägen richtig in Acht nehmen und ein alter Kerzenhalter musste dem sehr intensiven Kampf weichen. „So Sonja, dass reicht, du bist wirklich ganz gut.“ Lewa schien sogar nach dem Kampf ganz außer Atem zu sein. „So ihr beiden, ich denke, dass wir mit diesen Waffen die dunkle Armee nicht mehr fürchten müssen, doch weiß ich nicht was wir machen sollen, wenn Makuta wieder seine Kreaturen auf uns hetzt. Ich meine einen Slizer machen wir so schon fertig, doch wie es bei Bohrok und Bohrok Karl ist weiß ich nicht, ich denke nicht, dass wir sie ohne Nuva-Kräfte besiegen können.“ Plötzlich erschien der Schatten einer Person im Raum. „Tahu?“ „Ja Lewa, ich bin es.“ Die beiden Mädchen hatten panische Angst und versteckten sich hinter Lewa. „Was machst du hier, mein Freund?“ „Lewa, ich muss dich warnen, dein Feind befindet sich gerade direkt vor deinen Türen.“ „Meinst du die Morph-Krieger?“ „Ja Lewa, zwei dutzend sind es.“ Lewa zog direkt sein Schwert. „Ich danke dir mein Freund, Lena, Sonja, dies ist unsere Bewährungsprobe. Zeigen wir ihnen was Krieger des Lichtes drauf haben!“ Alle drei stürmten die lang gezogene Treppe hinauf und ließen den Geist des früheren Toa im Raume stehen. „Viel Glück Lewa, möge MataNui mit dir sein!“ Worauf auch Tahu wieder verschwand. Als Lewa und die beiden Mädchen aus der Haustür stürmten, sahen sie bereits die große Armee anlaufen, angeführt von Jane persönlich. „So sieht man sich wieder Lewa.“ Lewa trat einen großen Schritt nach vorne und zog seine grüne Lichtklinge. „Ja Jane, aber dieses Mal wird es unsere letzte Begegnung sein.“ Lewa raste auf Jane zu und griff mit einen gewaltigen Schlag an. Wie immer versuchte Jane diesen Schlag mit ihrem Schwert abzuwehren, doch ging Lewas Lichtklinge durch ihr gewöhnliches Schwert durch wie Butter. „Was zum?“ „Das ist dein Ende!“ Kaum hatte Lewa die Worte ausgesprochen lag Jane auch schon in zwei Hälften vor ihr, doch sie blutete nicht, als habe sie kein Blut mehr in ihrem Körper. „So Mädels, greift an!“ Alle drei schlachteten die Morph Armee förmlich nieder, sie hatten nicht den Hauch einer Chance gegen die neue Technik. Die letzten zehn Krieger flohen vor der aussichtslosen Lage. Wie die Wesen Makutas schienen auch die Körper dieser Menschen einfach so zu verschwinden. „Wir haben gesiegt?“ Lena und Sonja brachen in Freude aus, doch Lewa blieb ruhig. „Dies war kein Sieg, dies war der Anfang einer Schlacht Mensch gegen Mensch.“ Plötzlich verdunkelte sich der Himmel über ihnen und eine dunkle Gestalt erschien aus dem Nichts. „SSJMaster?“ Lewa erkannte die Person, die da vor ihm stand, doch er konnte es nicht glauben, er sah genauso aus wie sein Bruder als jener noch ein Diener Makutas war. „Du Narr, wie kannst du es wagen mich mit dieser lächerlichen Kreatur zu vergleichen! Ich bin DarkMaster, ich wurde aus dem Resten der dunklen Seele von SSJMaster geschaffen und bin der perfekte Morph!“ Er griff unter seinen Mantel und zog einen Lichtschwertgriff, welcher fast genauso aussah, wie der von Lewa. „Was ist das?“ DarkMaster lachte nur. „Da guckst du Wurm, glaubst du Makuta lässt sich so leicht bekämpfen?“ Er lies seine Klinge ausfahren. Sie war rot wie das Feuer. „Du hast keine Chance gegen mich.“ Ein gewaltiger Kampf zwischen dem Toa und dem Morph entstanden, es ging hin und her, die Laserschwerter zischten und die Luft wurde elektrisch geladen von der Spannung. Schließlich griffen Sonja und Lena auch noch in dem Kampf ein. Gemeinsam versuchten sie gegen den Krieger anzukommen, doch er konnte alle drei Schwerter gleichzeitig abwehren. „So es reicht fürs erste!“ Schließlich wich er allen drei Schwertern aus und blieb auf einem Ast eines Baumes in der Nähe stehen. „Dies war nur ein Vorgeschmack auf meine Stärke, für Heute mögt ihr davon gekommen sein, doch ich werde wieder kommen.“ Schließlich verschwand er, doch sein dunkles Lachen hallte in der Häuserschlucht wieder. Lewa zitterte am ganzen Körper, einen derartigen Gegner hatte er schon lange nicht mehr. „Lewa geht es dir gut?“ Sonja machte sich starke Sorgen um ihren Lewa. „Ja Sonni, ist schon alles in Ordnung.“ Sonja drückte Lewa ganz feste und nahm ihn an die Hand. Zusammen mit Lena führte sie Lewa zurück in die Wohnung, wo er sich im Wohnzimmer auf eine der beiden Sofas setzte. „Lewa? Kann ich dich kurz sprechen?“ Sonja stand in der Tür. „Klar Sonni setz dich doch neben mich.“ Sie setzte sich direkt neben Lewa auf das Sofa. „Was ist los?“ „Na ja, also im Kampf gegen die Morph sah ich auf einmal ein Haus und ich glaube ich weiß wo es steht. Ich denke, dass wir dort etwas über meine Vergangenheit herausfinden können.“ Lewa sah Sonja verwundert an. „Wir werden Morgen sofort losfahren.“ „Danke!“ Wieder drückte Sonja Lewa ganz feste und küsste ihn sogar noch auf den Mund. Danach verließ sie den Raum und Lena trat ein. „Sag mal Lewa, was läuft da zwischen dir und Sonja?“ Lewa lachte leise. „Wenn ich das wüsste Lena, doch noch kann ich dazu nichts sagen.“ Danach legte sich Lewa flach auf das Sofa hin und schlief auch gleich ein.



RE: -- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Der neue Feind -
Zur gleichen Zeit, als Lewa tief und fest auf dem Sofa schlief erschien jene Person gegen die Lewa im Kampfe keine Chance hatte an anderen Ort wieder. „Da bist du ja wieder DarkMaster, haben die Truppen im Kampf gegen den Toa Erfolg gehabt?“ Ein dunkler Schatten erschien im Raum. „Makuta, die Morphs wurden von dem Toa vernichtet, er verfügt ebenfalls über die Kraft des Lichtschwertes.“ „Wie kann das sein, aber auch wenn, so soll es unsere Pläne nicht durchkreuzen, dieses mal wird Lewa mich nicht vernichten. DarkMaster sag deiner Schwester bescheit, dass sie ungehend noch mehr dieser Schwerter produzieren soll, alle Morphs sollen damit ausgestattet werden.“ „Hat mich jemand gerufen?“ Eine weitere Morph-Kriegerin erschien im Raum, sie hatte das Aussahen von Gali, dem Toa des Wassers. „Ah DarkMistress, du kommst wie gerufen, wir brauchen mehr Lichtschwerter.“ „Ich werde mich sofort darum kümmern.“ „Ach ja, Makuta, DarkMaster kniete sich vor Makuta. Eine unserer Morph-Kriegerinnen hat sich mit Lewa verbündet.“ Plötzlich bebte der Raum. „Das darf nicht sein, die Prophezeiung darf sich nicht erfüllen.“ „Welche Prophezeiung?“ „Das spielt jetzt keine Rolle, DarkMistress, nachdem du dich um die Schwerter gekümmert hast wirst du dieses Mädchen finden und zu mir bringen, noch habe ich meinen Körper, den Lewa mir zerstört hat zwar nicht wieder, aber auch meine Zeit wird wieder kommen.“ Auch DarkMistress kniete sich vor den gigantischen Schatten nieder. „Ist diese Aufgabe nicht eher was für die normalen Morph-Krieger?“ „Nein! Bedenke immer, dass Lewa bei ihr sein wird. Du wirst ihn derart schocken können. Er rechnet nicht damit, dass ich aus den Resten der Bösen Seele von Gali einen Morph geschaffen habe.“ „Soll ich sie Tod oder lebendig bringen?“ „Ich brauch sie leben, sie soll mir dienen, sie soll Lewa töten.“ „Sie soll Lewa töten?“ „Nach einer alten Prophezeiung ist sie die einzige, die Lewa töten kann. Noch weiß Lewa gar nicht was auf der Erde passiert und ohne die anderen Toa ist er zu schwach um sich gegen die Dunkelheit zu wehren.“ „Makuta, wie gut, dass ihr die anderen Toa vernichtet habt.“ „Toa können nicht vernichtet werden, sie werden immer wieder geboren.“ „Aber wo sind sie dann?“ DarkMaster schreckte geschockt auf, er wusste nicht was er sagen sollte. „Sie schlafen einen tiefen Schlaf und geben mir die Kraft um weiter zu existieren.“ „Weiß Lewa davon?“ „Er denkt, dass seine Freunde für immer verloren sind, er wird nicht nach ihnen suchen und das ist sein Fehler.“ „Ich werde nun ausführen, was ihr mir Befohlen habt.“ Mit diesen Worten verschwand DarkMistress im Nichts und DarkMaster blieb alleine mit dem unheimlichen Schatten zurück. „Wir sie es schaffen?“ „Vertraue der Dunkelheit DarkMaster, sie ist stärker geworden als das Licht es jemals war, bald wird uns die Erde gehören und mein widerlicher Bruder wird auf ewig verschwinden, genau wie seine unnützen Toa.“ „Wie ihr meint mein Gebieter.“ Womit auch DarkMaster den Raum verließ, allerdings durch eine Tür an der draußen zwei weitere Morph-Wachen standen. „Lewa, du magst meinen Körper vernichtet haben und auch meine ursprünglichen durchkreuzt haben, aber ich werde wieder kommen und du wirst von durch jene vernichtet, die du schützen solltest.“ Ein dunkles Lachen verbreitete sich im Raum und auch der finstere Schatten verschwand im Nichts und ließ allein die bedrohliche Dunkelheit im Raum zurück.



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RE: -- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Im Kreis des Bösen -
Langsam wurde es Nachmittag, die Krieger hatten sich alle drei in der Küche eingefunden um eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen. Doch viel fanden sie nicht in Küche, es schien gar so, dass Sonja länger weg gewesen ist, als sie dachte, denn ein grossteil der lebensmittel schien bereits verdorben zu sein. „Ich frage mich…“ „Was ist los Sonja?“ „Na ja, warum haben sie mich damals verschont, warum wurde ich dafür auserkoren ein Morph zu werden, warum konnte Lewa mich von dem Fluch befreien und Leute wie Jane nicht?“ „Sonja, du musst dir immer vor halten, dass unser ganzes Leben dem Schicksal unterliegt. Lewa will es zwar nie war haben, aber alles was wir tun ist bereits geplant. Es war halt dein Schicksal zu uns zu kommen und wer weiß, was dich noch alles erwarten wird.“ „Aber wieso?“ „Warte einfach ab Sonja, ich denke, dass alle deine Fragen zur richtigen zeit beantwortet werden.“ Lewa hatte bei dem Gespräch bereits den Raum verlassen, er suchte etwas Ruhe. Er setzte sich nach draußen auf die Terrasse und spürte den auffrischenden Wind in seinem Gesicht. Doch plötzlich viel ihn etwas ein. Ruckartig wühlte er in seiner Hosentasche herum und zog etwas hervor, was er schon lange vergessen hatte. Der Detektor, der ihm damals immer gute Dienste geleistet hatte. Lewa öffnete ihn um zu schauen ob die neuen Feinde, die Morphs von dem Gerät erfasst werden. „Was zum?“ Plötzlich stand Lewa hastig auf und rannte zu den anderen in die Küche. „Lena guck dir das mal an!“ Er zeigte Lena den Detektor, doch auch sie geriet ins stottern, als sie die Anzeige sah. „Lena? Lewa? Was ist los?“ Lewa zeigte Sonja den Detektor, doch sie wusste nicht viel damit anzufangen, nur eine große blaue Fläche und schwarze Flecken darauf. „Sonja, dass ist eine Weltkarte, die schwarzen Flächen sind die Kontinente.“ „Und was ist jetzt daran so schlimm?“ „Normal sollten sie in grün angezeigt werden, aber es scheint, dass die Dunkelheit bereits so stark geworden ist, dass sie die ganze Erde in ihren Besitz genommen hat. Die Morph scheinen überall zu sein.“ „Lewa? Kann es nicht auch sein, dass das Gerät einen Fehler hat?“ „Ausgeschlossen Lena, warte ich vergrößere mal einen Ausschnitt.“ Lewa zoomte in Europa rein und dann weiter nach Deutschland. Es schien wirklich so, dass ein Großteil der Bevölkerung bereits zu Morph geworden ist. „Wir müssen dringend was tun, bevor alle Menschen zu Morph werden.“ „Klar Lena, nur was? Ich denke Makuta will eine Verschmelzung der Welten erzielen, so wie damals, doch dieses Mal ist er noch stärker.“ Plötzlich hörten die Toa ein Geräusch von draußen, es schien so, als wäre eine große Gruppe gekommen. Lewa ahnte bereits schlimmes, doch dass es so kommen würde, hätte er nie gedacht. Lewa guckte vorsichtig aus einem Fenster heraus. Sie waren von Morph-Truppen gerade zu eingekreist. Wie sollten sie nur hier raus kommen? „Lena, Sonja, macht euch bereit, entweder wir können fliehen, oder wir sterben heute.“ „Ich bereit Bruder.“ „Lewa, wenn wir sterben, dann sterben wir als Team!“ Alle drei stürmten mit ihren Schwertern aus der Tür raus. Ein Morph nach dem anderen viel ihnen zum Opfer und sie schafften es sich durch das Meer der Bösen Krieger zu arbeiteten, doch es wurden immer mehr. Sie verloren sich in unendlich scheinenden weiten von Morph-Kriegern, doch ihr Kampfgeist blieb ungebrochen. Der Boden wurde von Blutleeren Morphleichen überhäuft, die aber einer nach der anderen wieder verschwand. Die aufsteigende dunkle Materie verdunkelte den Himmel, es war schwarz wie in der tiefsten Nacht. Doch sie kämpften weiter, bis plötzlich: „Lewa! Hilfe!“ Von hinten hatten sich DarkMaster und DarkMistress an Lena und Sonja geschlichen und haben sie von hinten mit ihren Schwertern überwältigt. „Toa! Pack dein Schwert weg und ihnen wird nichts passieren!“ „Ihr seid echt das letzte!“ „Los Toa!“ In Lewas Augen sammelte sich blanker Hass an. Noch legte er weder sein Schwert weg, noch griff er die Morphs an. „Lewa denke nicht an mich, du darfst keine Rücksicht nehmen, du bist unsere letzte Hoffnung!“ „Halt die Klappe du kleines Flittchen!“ DarkMistress riss Sonja feste an den Haaren, damit sie ruhig bleibt. „Lass Sonja in ruhe! Ist gut, ihr habt gewonnen!“ Lewa steckte tatsächlich sein Schwert weg und ergab sich den Morph-Kriegern. „Lewa! Nein!“ Es schien alles verloren, Lewa, Sonja und Lena wurden abgeführt von der überdimensionalen Armee an Kriegern. Doch dauerte die Reise nicht lange, denn sie wurden fast automatisch an einen dunklen Ort teleportiert. „Wo sind wir hier?“ „Das sollte dir egal sein Toa, du wirst hier eh nicht lange bleiben!“ Während Lewa und Lena in einen dunklen Keller geführt wurden, wurde Sonja eine Treppe hinauf geführt. „Wo bringt ihr Sonja hin?“ „Sie wird zum erhabenen geführt.“ „Ich werde dich retten Sonja, dass verspreche ich dir!“ „Rette erstmal dich Toa.“ Schließlich warf man Lewa und Lena in einen Gitterkäfig, dessen Stäbe Laser waren. „Da sind noch die letzten beiden Matoraner.“ „Gut sie können gleich zu den anderen, dadurch wird der erhabene endlich wieder seine Vollendete Gestallt erlangen.“ Lewa sah sich langsam um und er erkannte sechs Röhren, doch konnte er nicht erkennen, was daran war. „Matau? Warum? Soll jetzt etwa alles verloren sein?“ Lewa war verzweifelt, doch in seiner Verzweiflung fand er ein neues Licht. „Toa des Windes. Dein Weg hat dich weit geführt, doch nun liegt es an dir dich und die anderen zu retten.“ „MataNui? Oh Großer Geist gib mir die Stärke hier raus zu kommen!“ „Lewa, ich habe nicht die stärke dir zu helfen, zerstöre die Festung und die meisten Morph werden verschwinden!“ „Wie soll ich hier raus kommen?“ „Toa, deine Stärke kommt aus der Macht des Lichtes, glaube an das Licht und Bündel es, dann wirst du dich aus dem Gefängnis befreien können.“ Lewa hörte auf die Worte und setzte sich auf den Boden des Käfigs, er fing an zu meditieren. Lena, die alles mitgehört hatte machte das Selbe, sie konzentrierten sich und bündelten die Macht des Lichtes in sich.



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- Wieder vereint -
Während Lewa sich im Keller des Gebäudes befand wurde Sonja direkt in eine dunkle Halle gebracht. „Wo bin ich hier?“ „Du bist in der Halle von Meister Makuta.“ „Was soll ich hier?“ „Das wirst du ihn selbst fragen müssen.“ Plötzlich erschien der große dunkle Schatte, der Rest des großen Makuta vor ihnen. „Lass mich mit ihr alleine DarkMaster!“ „Sehr wohl mein Meister.“ Aus den Schatten traten auch noch zwei große Insektenartige Kreaturen und stellten sich um Makuta auf. Es waren Nidhiki Einheiten. „Was sind das für Kreaturen? Ich hab Angst, oh Lewa!“ „Lewa wird dir nicht mehr helfen können, er wird meinen neuen Körper stärken.“ Ein unheimliches Lächeln verbreitete sich im ganzen Saal. „Du wirst es nicht schaffen Lewa zu töten, dass wird du nicht. Er ist stärker als du denkst.“ „Lewa ist ein Nichts ohne das Licht und das Licht ist fast erloschen. Sonja, schließ dich mir an, dass ist deine Bestimmung, du bist auserwählt meiner Seele ein Wirt zu sein.“ „Was bin ich?“ „Du warst stark genug die Dunkelheit von dir zu lösen. Du bist kein Gewöhnlicher Mensch. Werde so wie ich und du wirst die totale Macht erhalten. Du wirst alle Lebewesen knechten können und ein neues Reich der Finsternis aufbauen können.“ „Ich werde nie so sein wie du, meine Bestimmung ist es an Lewas Seite zu kämpfen.“ „Und was wäre wenn ich dir sage, dass Lewa bereits tot ist?“ „Lewa ist tot? Nein, dass glaub ich nicht!“ Sonja brach in Tränen versunken vor Makuta zusammen. Sie konnte nicht glauben, dass ihr Lewa bereits tot sein sollte, doch verlor sie dadurch die Kraft um gegen Makutas dunkle Mächte ankämpfen zu können. „Bist du nun bereit so zu werden wie ich?“ „Es hat doch alles keinen Sinn, wenn Lewa wirklich tot ist, habe ich eh keinen Sinn mehr zu sein.“ „Doch den hast du, du wirst zu mir.“ „Dann soll es so sein Makuta, du kannst meinen Körper haben.“ Zur gleichen Zeit spielte sich im Untergeschoss des Kellers etwas ganz anderes ab. „DarkMistress? Kommen sie schnell!“ „Was ist denn los?“ „Die beiden Matoraner, es ist etwas mit ihnen?“ Beide gingen sofort schnell zu dem Raum mit dem Käfig, dort sahen sie wie die beiden Matoraner glühten. Das Licht in ihnen wurde immer stärker. „DarkMistress, die Computer drehen durch, irgendwas stimmt mit den anderen nicht!“ „Was ist hier los?“ Plötzlich fingen auch noch die Röhren an zu glühen. Der ganze Raum wurde von der Macht des Lichtes erhält. „Ich muss hier raus!“ DarkMistress floh vom strahlen des Lichtes und plötzlich finden die Glasröhren an zu knacken. Leichte Risse wurden deutlich erkennbar und immer größer und eine nach der anderen platzte schließlich und aus ihnen kamen die sechs anderen Toa hinaus. Lewa merkte erst gar nichts, da er sich so sehr konzentriert hatte. Doch dann öffnete er schließlich seine Augen, da er wissen wollte, was da für ein Geräusch war. „Lena!“ Lewa sprang vor schreck auf. „Leute! Ihr seid es. Ich kann es nicht glauben.“ Dicke Tränen liefen Lewa über sein Gesicht. Tatsächlich standen genau diese sechs Personen vor ihm, welche er als verloren geglaubt hatte. „Ja Lewa uns geht es gut, warte ich schalte eben deinen Käfig aus!“ Schnell lies Tahu das leuchtende Gitter erlöschen und sofort vielen sich die Toa in die Arme. „Pohatu!“ „Meine Lena, ich freue mich so dich wieder zu sehen mein Liebling!“ Lena flog gerade zu ihrem Pohatu in die Arme und auch Lewa umarmte ganz dick seinen Bruder und die übrigen Toa. „Lewa, jetzt bist du nicht mehr alleine.“ „Nein Gali, endlich sind wir Toa wieder zusammen.“ „Leute lasst mal zusehen, dass wir hier raus kommen!“ „Ja Onua hat recht, für unsere Begrüßungen haben wir später noch Zeit, los!“ Nach einander rannten die Toa los und verließen das alte Schloss, alle Morph die sie zwischenzeitig fanden wurden einfach ausgeschaltet. Noch nie hatte man so eine Flucht erlebt. Doch gerade waren sie vor dem Tor angekommen, als Lewa stehen blieb. „Lewa was ist?“ „Ich muss da wieder rein.“ „Lewa, dass ist Wahnsinn, du kannst da nicht wieder rein, du weißt auch gar nicht wie es um Sonja steht, sie kann schon tot sein, oder sie ist schon ein Morph.“ „Hier fang das Lena!“ Lewa warf seiner Schwester einen komischen Stein zu. „Was ist das?“ „Ich habe ihn auch erst gerade bemerkt, der Stein muss von MataNui stammen, er kann euch sicher nach hause bringen. Ich werde hier bleiben.“ „Lewa, warum?“ „Weil ich Sonja liebe und ich werde sie nicht hier lassen.“ Gali kam schließlich auf Lena zu. „Lena, lass ihn. Er wird das Richtige tun. Er muss nur seinem Herzen folgen.“ „Ist gut. Viel Glück Lewa.“ Schließlich lief die Gruppe weiter und nur Lewa bleib alleine vor den Toren dieser gewaltigen Festung zurück. Doch lange stehen konnte er auch nicht, denn gleich drehte er sich um und ging wieder direkt in die Festung hinein. Lewa wusste genau wo Sonja zu finden war, dass sagte ihm sein Herz. Er ging mehrere Treppen nach Oben und überwand unterwegs einige Morph-Horden, aber schließlich erreichte er ein großes Tor. Er wunderte sich doch etwas, dass von DarkMaster und DarkMistress plötzlich keine Spur mehr da war. Mit einem kräftigen Ruck öffnete er die Tür und trat ein in den großen Saal. Plötzlich hörte er eine ihn vertraute Stimme. „Da bist du ja endlich Lewa.“ „Sonja? Wo bist du?“ Plötzlich trat eine Person aus den Schatten nach vorne. Sie sah zwar aus wie Sonja, aber war gekleidet wie eine Königin ganz in Schwarz, auch ihr Haar und ihre Augen waren wieder wie die eines Morph. „Sonja gibt es nicht mehr. Ich bin Makuta!“ „Nein!“ „Doch Lewa, als sie von deinem plötzlichen Tot erfahren hatte, hatte die kleine Sonja keine Lust mehr zu leben und hat mir ihren Körper hinterlassen.“ Eine teuflische Lache verbreitete sich im Raum, als hätte Makuta bereits gewonnen. „Makuta falls du es noch nicht weißt. Die anderen Toa sind befreit.“ „Sie sind mir eh nicht mehr von nutzen. Ich habe was ich wollte.“ Plötzlich fing Makuta an aus einem Zepter Blitze auf Lewa abzufeuern. „Ah! Sonja!“ Doch sein Rufen wurde nicht erhört. Stattdessen feuerte Makuta weiter Blitze auf dem Toa ab. „Sonja! Ich lebe noch!“ „Es ist zwecklos Toa, sie wird dich nicht erhören.“ Lewa lag schon sehr geschwächt am Boden, doch er gab nicht auf. Er fokussierte die Macht des Lichtes auf sein Herz. „Sonja! Hör mir genau zu! Ich liebe dich! Ich liebe dich wirklich, sogar noch mehr als Gali!“ „Mit diesem Gesülze erreichst du gar nichts Toa.“ „Die Macht des Lichtes wird ihren Körper von dir befreien Makuta!“ „Was ist hier los?“ Plötzlich wurde Makuta in einen hellen Lichtstrahl gehüllt. „Bruder! Das du den Körper eines unschuldigen Menschen für deine Zwecke missbrauchst kann ich nicht dulden! Sie gehört an Lewas Seite.“ „Ah! Das Licht es brennt! MataNui ich werde diesen Körper nie freigeben.“ „Danke MataNui! Sonja, wehr dich. Denk an unsere gemeinsame Zukunft! Du kannst den Dämon aus dir vertreiben, so wie Dunkelheit!“ „Ja Lewa, ich spüre das Licht. Ich liebe dich auch!“ „Ah! Nein, dass kann nicht wahr sein!“ Plötzlich verließ der Geist von Makuta den Körper von Sonja und sie kippte ihrer Kräfte beraubt um, aber Lewa konnte schnell genug auf sie zulaufen um sie aufzufangen und so viel sie weich in seine Arme. Leicht öffnete sie ihre Augen. „ich danke dir für alles.“ „lass uns gehen Maus, aber vorher muss ich noch was erledigen.“ Lewa legte Sonja sanft auf eine Stufe während er auf einen zentralen Computer zu ging und mit seinen Lichtschwert einige male drauf schlug, bis er anfing zu brennen. „So jetzt komm Sonja, schnell hier raus, gleich wird hier alles in die Luft fliegen.“ Die beiden haben gar nicht gemerkt, dass sie die ganze Zeit den zwei Nidhiki beobachtet wurden. „Lewa hat also schon wieder gewonnen!“ Plötzlich erschien Makuta wieder im Raum. „Der Körper war perfekt, na ja da kann man nichts machen, dann nehme ich mir halt deinen Körper!“ Schnell ging Makutas Geist in den Körper eines der beiden Nidhiki hinein, worauf seine grüne Schuppige Haut schwarz wurde und es noch gefährlicher aussah als vorher schon. „So und nun schnell hier raus!“ Während dessen hatten Lewa und Sonja das Tor zur Festung bereits verlassen, sie kamen gerade noch über einen Berg, als der ganze Komplex auch schon explodierte. Beide setzen sich auf ein kleines Stück Wiese, als sie bemerkten, dass der Himmel langsam wieder heller wurde. Sofort guckte auch Lewa auf seinem Detektor nach, auch dort waren viele schwarze Flecken wieder verschwunden. „Sag mal Lewa?“ „Ja Sonja?“ „Meintest du das eigentlich ernst gerade?“ „Würde ich so was machen, wenn ich es nicht ernst meinen würde?“ Lewa beugte sich über Sonja und küsste sie zärtlich auf den Mund. Beide waren Glücklich über ihren Sieg gegen das Böse, aber auch darüber, dass sie endlich zusammen waren. Doch noch war der Kampf gegen Makuta nicht zu ende. Lewa fragte sich nur, was aus den ganzen Morph geworden ist, die auf einmal verschwunden sind? Doch erstmal, musste er von hier wieder nachhause kommen.



RE: -- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Ende und Anfang -
Während Lewa und Sonja immer noch in der Nähe der Festung blieben und etwas Ruhe genossen, waren Lena und die Toa bereits in der alten Zentrale der Toa tief unter Lewas Wohnung angekommen. Nach langer Zeit nahmen sie endlich wieder fast alle gemeinsam Platz an der Tafel, an der schon Matau saß. „Sag mal Pohatu, was ist eigentlich alles geschehen?“ Lena konnte nicht lange abwarten und wollte genau wissen was los war, warum die Toa auf einmal verschwunden waren und alle sie für tot hielten. „Ich werde dir alles erzählen Lena. Also, alles fing an kurz bevor wir unseren Kampf gegen Makuta hatten. Aus den Resten von Takuas und Galis bösen Seelen, die Makuta geschaffen hatte stellte er neue Klone her. Sie waren somit die ersten Morph Krieger. Makuta ahnte schon, dass es zu so einem Kampf kommen würde, dass er ihn verlieren würde und so wollte er verhindern, dass er verschwindet, indem er eine Methode entwickelt hatte den Menschen ihr Herz und ihre Erinnerung zu rauben. Nun kam es schließlich zum Kampf und nachdem wir Toa unsere Kräfte fast verbraucht hatten gaben wir Lewa unsere Reserven und verhalfen ihn Makuta zu besiegen. Nachdem sein Körper sich aufgelöst hatte, dachten wir, dass wir im Sterben lagen, denn wir hatten absolut keine Energie mehr. Wir konnten nicht Ahnen, dass wir normal wieder geboren wären, als Turaga. Schließlich wurden wir von DarkMaster und DarkMistress an einen fernen Ort teleportiert und dort in diese Röhren eingeschlossen. Dort drin befanden wir uns in einen tiefen Schlaf, doch unsere Seelen waren weiter aktiv und so schafften wir es mit Lewa und dir in Kontakt zu treten. Die Energie unseres Körpers wurde zu Makuta geschafft, damit sein Geist weiter leben konnte und er wieder mächtiger wurde um einen neuen Körper bilden zu können. Makuta perfektionierte die Technik mit der er Menschen in Morph verwandeln konnte. Am Anfang musste ihnen noch allen einzeln in der Festung das Böse quasi eingesetzt werden. So lernte auch Gali die kleine Sonja kennen. Wir waren zwar eingesperrt, doch irrten unsere Seelen durch die ganze Festung. Eigentlich wollte Makuta ja vorhindern, dass du und Lewa was von den Morph mitbekommt, doch Gali hat ja dafür gesorgt, dass sein Plan scheiterte. Er wollte nämlich erst einen neuen Körper haben.“ Lena viel plötzlich Pohatu ins Wort und wendete sich Gali zu. „Gali? Warum hast du eigentlich Sonja ausgewählt?“ Gali überlegte erst etwas antwortete ihr aber dann rasch. „Ich habe Sonja vom ersten Augenblick in der Festung gesehen. Eine Gruppe von Morph schleppte sie an, sie brachten sie direkt zu DarkMaster. Sie spürten damals schon, dass die Macht in ihr stark war, aber das war für mich nicht ausschlaggebend, sondern vielmehr ihre ganze Ausbildung. Ich habe keinen Anderen Morph gesehen, der sich so gegen die Macht des Bösen wehrte wie sie. Das gute in ihr war immer stark in ihr und dann noch dies, was ich ihr durch starke Konzentration entwenden konnte.“ Gali legte ein Bild auf den Tisch. Es schien ein Ausschnitt aus der Zeitung zu sein, die Überschrift lautete: „Nach gigantischen Sieg über das Böse zog sich der letzte Toa zurück.“ Darunter war ein großes Bild von Lewa und mit einem roten Stift war ein Herz um ihn gemalt. „Soll das heißen, dass Sonja schon länger für Lewa geschwärmt hat?“ „Ich denke, dass es eindeutig war und genau diese Liebe hat auch dafür gesorgt, dass sie sich von dem Bösen befreien konnte.“ Schließlich meldete sich auch noch Tahu zu Wort. „Dadurch das die die Festung jetzt wohl zerstört wurde sind auch viele Morph einfach so verschwunden, da sie keine Energie mehr von ihr erhalten haben. Doch noch ist eine große Armee vorhanden. Ich denke, dass es endlich Zeit wird, wir müssen aus den Schatten treten und Kontakt zur Weltregierung aufnehmen.“ „Tahu, in den drei Jahren hat sich viel verändert. Es gibt keine Nationalstaaten mehr und an der Spitze der weltweiten Regierung sitzt ein Mann. Ich denke nicht, dass er auch unter Makuta steht, aber ich fürchte dennoch, dass er uns nicht ernst nehmen wird.“ Lena hatte ganz Recht, der neue Herrscher der Erde war zwar ein gerechter Mann, aber dennoch würde er wohl nicht auf die Toa eingehen. Zumal alle Menschen eh der Meinung waren, dass sie tot waren. „Wir sollten dennoch was unternehmen, der eine Sieg über Makuta ist zwar unser, aber ich denke es war erst der Anfang eines viel größeren Kriegs. Die Morph-Kriege hatten gerade erst begonnen.“ Kopaka schien wie immer die Ruhe in ihrer Sprache zu bewahren, dennoch war auch sie sehr nervös, was vor allen daran zu erkennen war, dass sie sich ganz fest an ihren Tahu klammerte. „Wir sollten jedoch erstmal auf meinen Bruder warten. Lena, sag mal was hat es eigentlich mit dieser Sonja auf sich?“ Lena lächelte verlegen. „Na ja ich denke, dass er sich in sie verliebt hat, nachdem er sie vor Nina gerettet hat.“ „Du meinst doch nicht zufällig die Nina, die sich damals für uns geopfert hat?“ Sie nickte leicht mit dem Kopf. „Lewa meinte, dass es genau jene war Kopaka. Sie nannte sich übrigens Jane. Ihre Reste wurden wohl von Makuta in der Form eines Morphs wieder belebt. Jedenfalls hab ich das Gefühl, dass sich Lewa ganz stark in sie verliebt hat und ich denke, dass ich auch recht behalten werden.“ „Ich freue mich für Lewa, dass er endlich jemanden gefunden hat, der ihn auch liebt.“ Lena sah Gali verdächtig an. „War das vielleicht von dir alles so geplant?“ Gali lachte leise. „Lewa war so am Boden zerstört, als ich ihn gesagt habe, dass ich Takua liebe. Ich wollte es nur wieder gut machen und ich dachte, bei ihrem Potential wäre das doch echt eine gute Sache.“ „Mein Bruder hat Sonja echt verdient. Jetzt ist wohl nur noch Onua alleine in unserem Team.“ Onua stand beleidigt auf und entfernte sich ein wenig. „Ich brauch gar keine Freundin. Ich bin auch so zufrieden. Wäre doch nervig, wenn mir ständig jemand an der Pelle hing.“ Gali ging auf Onua zu und versuchte ihn zu beruhigen. „Ist doch gut Onua, wir kennen dich ja. Der harte Toa der Steine. Du würdest nie zugeben, dass du auch Sehnsucht nach Liebe hast.“ Anschließend küsste Gali den Toa auf die Wange, wobei er ganz rot anlief.



RE: -- Lewa Episode 2: Angriff der Morph -- - Iruini - 18.03.2006

- Auf dem Heimweg -
Auch Lewa und Sonja machten sich langsam, Hand in Hand auf den Rückweg nach Bottrop. Doch erstmal mussten sie herausfinden wo sie waren, doch dabei half ihnen Lewas treuer Detektor. „Wir sind hier in der nähe von Mainz. Wir sollten schnell nachhause kommen.“ „Sag mal Lewa?“ „Ja was ist denn Sonja?“ Sonja guckte ihren neuen Freund mit wässrigen Augen an. „Ich habe zuhause noch etwas zu erledigen. Wist du mich begleiten?“ Lewa konnte sich schon denken was Sonja noch zu erledigen hatte, deshalb musste er erst gar nicht lange überlegen. „Klar, ich werde dir helfen dies zu erledigen.“ Nach einem längeren Fußmarsch erreichten die Toa schließlich einen kleinen Bahnhof, von dem aus mehr durch Zufall ein ICE direkt nach Krefeld durchfuhr. Lewa sparte keine kosten und reservierte in letzter Minute noch ein ganzes Abteil im Zug, nur für sich und Sonja. Endlich fuhr der weißrote Zug im Bahnhof ein. Lewa ist schon ewig nicht mehr mit einem ICE gefahren und freute sich sogar auf die Fahrt. Die beiden müden Kämpfer machten es sich in ihrem Abteil breit und gemütlich. Dies hatten sie sich auch verdient nach ihrem harten Sieg gegen Makuta. Doch plötzlich erschien ein Schatten im Zug. „Matau? Was macht ihr hier?“ Sonja zuckte leicht zusammen, als sie den alten Matoraner vor sich sitzen sah. „Ich wollte dich beglückwünschen Lewa. Dein Sieg war echt fantastisch. Ich hätte es selbst nicht besser gekonnt.“ Lewa schüttelte nur den Kopf. „Hätte MataNui mir nicht geholfen, dann hätte ich es nie geschafft.“ Matau lachte, er kannte Lewas Bescheidenheit bereits. „Du bist genau wie früher. Hast dich kein Stück verändert.“ „Gibt es sonst noch etwas?“ „Um ehrlich zu sein ja, allerdings ist dies nicht so erfreulich. Ich weiß, ihr seid auf einer wichtigen Reise unterwegs, aber nachdem ihr dies erledigt habt dürft ihr keine Zeit verlieren. Ihr müsst sofort zu den anderen Toa.“ „Was ist den los Matau?“ „Lewa guck mal auf deinen Detektor.“ Lewa holte seinen Computer sofort aus seiner Tasche. „Nun guck dir mal die totale Ansicht eures Planeten an.“ Lewa erschrak regelrecht, als er zwischen Europa und Amerika einen neuen Kontinent erblickte. „Lewa. Dies ist der Kontinent Makuhin, die Heimat von Makuta. Bevor du ihn aus Sonjas Körper vertrieben hast, hat er durch die Kräfte, die er den Toa gestohlen hat die Welten vereint. Auch unsere Insel befindet sich jetzt hier. Doch wir Turaga konnten sie gemeinsam mit Genai so verschieben, dass sie nicht direkt bei Makuhin liegen würde.“ „ich sehe schon, sie liegt direkt in der Nordsee. Was sollen wir tun?“ „ich denke Makuta will euren Planeten mit einer großen Armee aus Morph und Kreaturen überrollen. Ihr müsst eine Art Schutzwall aufbauen. Es gibt viele gute Krieger wie Sonja auf diesen Planeten. Zwar ist es nur ihr bestimmt ein Lichtschwert zu führen, aber ihr könnt jeden Mann gebrauchen. Als erstes solltet ihr Kontakt zu Imperator Kahshin aufnehmen. Er wird euch sicher unterstützen.“ „Der Imperator? Bisher hatten wir Toa uns immer aus der Politik raus gehalten, warum sollten wir dies nun ändern?“ „Lewa, dieser Kampf wird anders als die anderen, der Feind ist mächtiger als du denkst, aber nun bringt erstmal eure Reise zu ende. Ich kann verstehen, dass dies Sonja sehr wichtig ist.“ Mit diesen Worten verschwand Matau auch wieder. „Hört das denn niemals auf?“ Lewa schimpfte laut rum, doch Sonja beruhigte ihn schnell, indem sie ihn über seinen Rücken streichelte. Endlich erreichte der Zug Krefeld. Sofort stiegen Sonja und Lewa aus und wollten gerade zum Bus gehen, als Sonja stehen bleib. „Warte Lewa, ich muss noch was besorgen.“ Sonja rannte schnell in den kleinen Blumenladen, der sich im Bahnhof befand und kaufe einen großen Korb mit Blumen, während Lewa einfach vor dem Laden stehen blieb. „So Lewa komm, ich habe alles besorgt.“ Schließlich fuhren sie mit dem gleichen Bus zu dem Haus, indem sie gestern noch waren. Doch Sonjas Stimmung wurde schlechter und sie fing an zu weinen. „Was ist los Sonja?“ Lewa streichelte sie sanft über den Kopf. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie alle Tot sind. Irgendwie hoffe ich immer noch, dass ich gleich da ankommen werde und meine Mutter da wäre und mich begrüßt.“ Doch so war es nicht. Lewa und Sonja standen vor einem leeren Haus. Während Sonja eine schöne Stelle im Garten aussuchte ging Lewa in das zerstörte Obergeschoss und sammelte viel Holz. Mit der Hilfe von Werkzeugen, die er im Keller fand fertigte er fünf hölzerne Kreuze an. „Guck mal Sonja. Sind die so gut?“ Sonja nickte, die Tränen liefen ihr dabei in großer Zahl über ihr Gesicht. Schließlich stellte Lewa die Kreuze im Garten auf während Sonja die Blumen vor ihnen einpflanzte. „Im Namen des heiligen Geistes, lass die Seelen ihren ewigen Frieden finden. Armen.“ „Armen.“ So Sonja, mehr können wir hier nicht tun. „Lass mich bitte noch ein Paar Minuten alleine.“ Lewa entfernte sich etwas vom Haus und setzte sich auf eine Parkbank, welche direkt vor dem Haus stand, nach einiger Zeit kam Sonja nach. „Ist jetzt alles Gut Sonni?“ „Ja Lewa. Danke, dass du mit mir hier her gekommen bist.“ Und so setzten die beiden dann schließlich zur Reise nach Bottrop an. Zu dem Ort, an dem vor drei Jahren Lewas Reise begonnen hatte.